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Tage des Denkmals "IN GEFAHR"

Sa., 12. Sept.

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Uttigenstrasse 19

Tage des Denkmals "IN GEFAHR"
Tage des Denkmals "IN GEFAHR"

Zeit & Ort

12. Sept. 2026, 11:00 – 12:30

Uttigenstrasse 19, Uttigenstrasse 19, 3600 Thun, Schweiz

Über die Veranstaltung

Die Europäischen Tage des Denkmals am 12. und 13. September 2026 rücken die Gefahren in den Fokus, die unser Kulturerbe – auch in der Schweiz – bedrohen. Gleichzeitig bieten sie die Chance, gemeinsam Lösungen zu finden und neue Wege für den Erhalt unseres reichen Erbes zu beschreiten.

Ob historische Bauten, die drohen, abgerissen zu werden, archäologische Funde, die in Vergessenheit geraten, oder handwerkliche Traditionen, die von modernen Techniken und Materialien verdrängt werden – jedes Kulturgut erzählt eine Geschichte, die es wert ist, bewahrt zu werden. Selbst Herausforderungen wie Vorschriften und Normen können Anstoss für kreative Ansätze bieten, um unser Erbe zu schützen und neu zu interpretieren.

Digitalisierung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Mobilität gefährden unser materielles und immaterielles Kulturerbe auf den ersten Blick, doch sie eröffnen auch neue Möglichkeiten. Technologischer Fortschritt kann helfen, Traditionen lebendig zu halten. Gesellschaftliche Veränderungen laden dazu ein, innovative Wege zu finden, um historische Stätten besser zu schützen und Kulturlandschaften zu bewahren.

Die Europäischen Tage des Denkmals schaffen eine einzigartige Plattform, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Durch exklusive Einblicke, spannende Veranstaltungen und den Austausch von Wissen und Ideen fördern sie ein tieferes Verständnis für unser kulturelles Erbe. Sie inspirieren uns dazu, nicht nur zu bewahren, sondern auch weiterzuentwickeln – für eine Zukunft, die das Gestern und das Morgen in Einklang bringt.


 https://kulturerbe-entdecken.ch/europaeische-tage-des-denkmals/2026/jahresthema/


Führung Munitionsfabrik

Zu Beginn unserer Führung zur Transformation der einstigen Munitionsfabrik zum städtischen Lebensraum schauen wir in die Vergangenheit des Industrieareals der Eidgenössischen Munitionsbetriebe – anhand von Bildern, Plänen und einer Auswahl historischer Bauten sowie der «Labibahn», der ehemaligen Werkbahn.


Anschliessend befassen wir uns mit der Entwicklung des Areals nach der Schliessung der Munitionsfabrik hin zu einem vielfältigen und lebendigen Teil der Stadt von der jüngeren Vergangenheit bis heute. Thema sind dabei der Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord mit der Bahnhaltestelle als wichtigem Motor der Entwicklung sowie die spezifischen Herausforderungen der Arealentwicklung «Tryber» und die zeitliche Prognose der Entwicklungsschritte.

Zum Abschluss schauen wir in die Zukunft des Areals und erhalten Einblick in die Bedeutung und Vision der Arealentwicklung aus Sicht der Stadt Thun sowie in die Zwischenergebnisse und Erkenntnisse des Workshopverfahren C51 Campus.




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